Über uns
Alles begann 1959 auf dem Fahrrad zwischen Wemding und Donauwörth …
Was mit einer Lehrstelle anfing, ist heute ein Familienbetrieb in vierter Generation. Hier erzählen wir, wie es dazu kam.
Vier Generationen
Vom Meisterbrief 1968 bis zum kleinen Willi: Diese vier Generationen stehen hinter unserem Brot.

1. Generation
Willibald & Friedl
Gründeten 1971 den Betrieb in Wallerstein. Willibald ist Bäckermeister seit 1968.

2. Generation
Kerstin
Gelernte Arzthelferin, dann Bäckermeisterin und Fachwirtin – heute Chefin des Betriebs.

3. Generation
Lena
Seit 2014 im Betrieb, Gesellin 2017, Bäckermeisterin seit 2021.

4. Generation
Willi
Geboren im Februar 2022 – der ganze Stolz seines Uropas Willi.
Der Beginn
Ein Traum auf dem Fahrrad
Die Geschichte beginnt mit Willibald und Friedl Weißgerber. Willibalds Vater führt in Wemding eine gut gehende Bäckerei – doch als Zweitgeborener hat sein Bruder Sepp die Vorrechte darauf. Willibald verwirklicht seinen Traum trotzdem: Ab 1959, mit 14 Jahren, fährt er jedes Wochenende mit dem Fahrrad von Wemding nach Donauwörth, wo er im Café Hummel seine Ausbildung macht. Unter der Woche schläft er, wie damals üblich, im Lehrbetrieb.
1967 – 1968
Heirat, Meisterbrief und Tochter Kerstin
1967 heiratet Willibald Friedl Dürrwanger, die selbst in einer großen Wirtschaft in Wechingen aufwächst. Für beide ist klar: Sie wollen einen eigenen Betrieb. 1968 wird Tochter Kerstin geboren – und im selben Jahr erhält Willibald seinen Meisterbrief.
1970
Sohn Willibald wird geboren
1970 kommt Willibald Junior zur Welt.
1971
Kauf der Fürstlichen Hofbäckerei
Die junge Familie erfüllt sich ihren Traum und kauft in Wallerstein die Fürstliche Hofbäckerei des Ehepaares Frankl. Zuerst wird der Stadel im Hinterhof abgerissen. Innerhalb von fünf Monaten entsteht dort ein dreistöckiges, komplett unterkellertes Haus mit Backstube, einer Wohnung für die Familie und einem eigenen Stockwerk mit Schlafzimmern für die Angestellten – damals schliefen alle Bäcker mit im Haus.
1975
Die Zwillinge Bernd und Silke
Im Sommer 1975 werden die Zwillinge Bernd und Silke geboren.
1977
Neuer Laden mit Tagescafé
Als Nächstes wird das Frankl-Haus abgerissen. 1977 entsteht dort ein moderner Laden mit Tagescafé, darüber eine größere Wohnung für die mittlerweile sechsköpfige Familie.
1996
Willibald Junior geht eigene Wege
Willibald Junior lernt im elterlichen Betrieb das Bäckerhandwerk, möchte aber hinaus in die Welt und zusätzlich Konditor werden. 1996 eröffnet er in Friedberg seine eigene Konditorei – das heute bekannte Altstadt-Café Weißgerber. Damit ist die Nachfolge in Wallerstein wieder offen.
Ende der 90er
Kerstin übernimmt
Kerstin, gelernte Arzthelferin, wollte eigentlich Hebamme werden – und Tochter Lena war schon auf der Welt. Nach einem langen, gut überlegten Familienrat steht die Entscheidung fest: Kerstin übernimmt die Bäckerei. 1998 wird ihre zweite Tochter Anne geboren.
Fünf Jahre Schule
Kerstins Meisterbrief und neue Ideen
Neben Geschäft und Kindern besucht Kerstin fünf Jahre lang die Schule: Gesellenprüfung, kaufmännischer Fachwirt, Bäckermeisterbrief. Sie merkt, wie sehr sie die Arbeit mit dem Teig und das Entwerfen neuer Rezepte erfüllt – und wie viel Freude ihr der Umgang mit Menschen macht. Viele neue Ideen kommen dazu, das Altbewährte bleibt.
2014 – 2021
Einstieg und Meisterprüfung von Lena
Diese Leidenschaft gibt Kerstin an ihre Tochter Lena weiter, die 2014 nach ihrer Kinderpflegeausbildung in die Bäckerei einsteigt. 2017 macht Lena ihren Bäckergesellenbrief, von 2017 bis 2019 folgt die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. 2020 und 2021 besucht sie die Meisterschule in Ulm – seit 2021 reiht sie sich stolz in die Bäckermeister ihrer Familie ein.
Februar 2022
Vier Generationen
Im Februar 2022 wird Lenas Sohn Willi geboren – der ganze Stolz seines Uropas Willi Weißgerber. Mit seiner Geburt sind vier Generationen in der Bäckerei vertreten. Neben der Bäckerei-Geschichte geht so auch ein Stück Familiengeschichte weiter.
Heute
Hauptstelle, Café und zwei Filialen
Eine Hauptstelle mit Backstube und Café in Wallerstein, zwei Filialen in Nördlingen, warmes Mittagessen, Frühstückskarte und Partyservice.
„Tradition pflegen heißt nicht, die Asche aufzubewahren, sondern die Glut am Glühen zu halten!“
Familie Weißgerber
Kerstin
Bäckermeisterin und die gute Seele des Betriebs. Sie hält zusammen, was zwischen Backstube, Café und Filialen jeden Tag neu geplant werden will – und hat für jeden Gast ein offenes Ohr.
Lena
Bäckermeisterin seit 2021. Sie bringt neue Ideen an den Teigtisch, ohne die Rezepte aus der Hand zu geben, die schon Großvater Willibald verwendet hat.
